Benutzermodell
Version vom 31. Dezember 2024, 13:21 Uhr von David.schober (Diskussion | Beiträge)
Mit Hilfe eines Benutzermodells kann ein Informationssystem auf die Bedürfnisse individueller oder typischer Benutzer (Typ "Anfänger", "Gelegenheitsnutzer", "Experte", ...) abgestimmt werden. In einem B. werden lang- oder kurzfristige Bedürfnisse, Anforderungen, Ziele etc. eines Systembenutzers und sein Profil (Alter, Bildung, Kontaktdaten...) festgehalten. Dazu wird entweder ein Benutzer direkt befragt oder es werden (teil-)automatische Verfahren eingesetzt, die die Aktionen des Benutzers beobachten und die notwendigen Angaben für das Benutzermodell ermitteln. Eine Variante stellen die intelligenten Agenten dar.
Literatur
- Mertens, P.; M. Höhl (1999): Wie lernt der Computer den Menschen kennen? Bestandsaufnahme und Experimente zur Benutzermodellierung in der Wirtschaftsinformatik. In: Scheer, A.-W., Nüttgens, M. (Hrsg.): Electronic Business Engineering. 4. Internationale Tagung Wirtschaftsinformatik 1999, Heidelberg
Links
- Henze, N. (2007): Personalisierung und Benutzermodellierung. Vorlesung an der Universität Hannover im Sommer-Semester 2007. http://www.kbs.uni-hannover.de/Lehre/pers07/slides/benutzermodellierung1.pdf
Verwandte Begriffe
- empirische Sozialforschung
- Benutzerforschung
- Datenerhebung
- Usability
- Personalisierung
- Portal
- Intelligenter Agent
- Persona
- Benutzerprofil
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